
Abschied von Präses Christoph Maria Schmitz
Liebe Kolpinggeschwister,
für euren und Ihren Einsatz in der Kolpingsfamilie möchte ich euch und Ihnen von Herzen danken! Dankbar bin ich für viele Begegnungen. Besonders gefreut haben mich die Momente, wo ein gemeinsames Anpacken und Sorgen zu spüren war! Am Höhepunkt des Jahres 2011, wo es eigentlich gälte, einen Rückblick zu halten, darauf zu schauen, was wir miteinander durchgestanden und gestaltet haben, muss ich Ihnen und euch mitteilen, dass ich als Diözesanpräses Abschied nehmen muss. Unser Bischof hat mich zum 1. März 2012 ich mit der Leitung der Priesterseelsorge und der Seelsorge für die pastoralen Hauptamtlichen betraut. Einerseits freue ich mich sehr über das Vertrauen des Bischofs und auf diese Aufgabe, die mich in einem guten Sinn vor neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig ist es mir aber auch schwer, denn es heißt dann Abschied zu nehmen von Menschen, die mir in den acht Jahren sehr ans Herz gewachsen sind, von einer Aufgabe im Kolpingwerk unseres Diözesanverbands, die mich erfüllt und stark geprägt hat, von einem tollen Team, in dem wir Vieles miteinander durchgestanden haben. Dankbar bin ich für die Aufnahme bei Kolping und dass ich jetzt lebenslang Kolpingsohn bin. Die Verbindungen bleiben. Wege, die wir miteinander gegangen sind, werden Teil eines Geflechts, das trägt. Mancher rote Faden wurde erkennbar, oft auch ein goldener. Und so wünsche ich Ihnen, so wünsche ich Euch: Dass unsere Verbindungen nicht nur irgendwie bestehen bleiben, sondern hell werden durch die Ankunft des Lichts, versöhnt und kraftvoll tragend. Dass sich bei aller Mühe unserer Menschwerdung das Fest immer wieder ereignet! Dass Er aufleuchtet, mitten unter uns!
Auszug aus dem Weihnachtsgruss 2011 von Christoph Maria Schmitz.
Die Verabschiedung von unserem Präses wird an der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie am 22. März 2012 sein (Bernhard Borrmann).
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